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Wie Du die richtige Entscheidung für Dich treffen kannst

Wenn Du Dir es jetzt mal ganz bewusst machen möchtest, liegt die Gestaltung, die Ausrichtung Deines Lebenswegs in jedem einzelnen Moment. In meinem persönlichen Werdegang habe ich erkannt, wie entscheidend es ist, bewusste und kraftvolle Entscheidungen zu treffen. Indem Du diese mit Entschlossenheit triffst, lenkst Du Dein Leben in die Richtung, die Du Dir wünschst, und es nicht dem Zufall überlässt, bzw. den anderen. Denn, wenn Du nicht für Dich entscheidest, entscheiden andere über Dich.

Stehst Du gerade vor einer wegweisenden Entscheidung und Du Dir bist Dir total unsicher, welchen Weg Du einschlagen sollst? Vielleicht befinden sich Dein Herz und ein Verstand gerade im Konflikt. Ich kann es total nachfühlen, denn ich habe selbst lange mit dieser Überlegung gerungen. Meine Intuition hat mir gesagt, dass ich als Coach & Webdesigner in die Selbstständigkeit gehen sollte. Doch mein Verstand hat ziemlich laut dagegen gesprochen und mir ganz viele Argumente gegen eine Selbstständigkeit geliefert.


Ich teile meine Erfahrungen darüber, wie ich meine Entscheidung getroffen habe und wie ich auch heute noch Entscheidungen fälle. Mein Ziel ist es, Dir die Angst vor vermeintlich "falschen" Entscheidungen zu nehmen. Denn das Schlimmste, was Du machen kannst, ist gar keine Entscheidung zu treffen.


Warum Entscheidungen so bedeutsam sind:

Jede Entscheidung ist eine Weichenstellung, ein Schritt in eine bestimmte Richtung, ein Handeln oder auch ein Nicht-Handeln. Rückblickend wird Dein Leben zu einem Spiegel der bisher getroffenen Entscheidungen. Mit jeder Wahl formst Du aktiv Dein eigenes Schicksal.

Und auch das Nicht-Treffen einer Entscheidung ist eine Entscheidung. Das ist wirklich das Schlimmste, was Du tun kannst, denn dann überlassen Du dem Leben oder anderen Menschen die Entscheidung für Dich. Inzwischen bin ich wirklich stolz auf mich, starke und auch mutige Entscheidungen zu treffen. Und ich bin mir total darüber bewusst, dass sie gemeinsam mit der klaren Absicht, die ich mitbringe, mein Leben lenken. Nur fehlt uns halt einfach oft die Klarheit über die Dinge.


Steeve Jobs hat einen guten Spruch gesagt: “Habe den Mut, Deinem Herzen und Deiner Intuition zu folgen, denn die wissen bereits, was Du wirklich willst.”


Du brauchst keine Angst davor zu haben, Entscheidungen zu treffen. Im Gegenteil, es bringt Dich in Deine Selbstwirksamkeit, die ja jedem Menschen so viel Wertigkeit bringt. Nichts prägt Deinen Weg und Dein Schicksal so sehr wie getroffene Entscheidungen. Das schenkt Dir Energie und ermöglicht Dir, zu wachsen, Dich zu entwickeln. Das Beste daran ist, dass Du im Nachhinein immer noch neu entscheiden kannst, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt.

Oft ist es ja so, dass die Vergangenheit versucht, sich in der Zukunft zu manifestieren, indem sie vergangene Ereignisse als Entscheidungsgrundlage präsentiert. Aber dem solltest Du unbedingt entgegenwirken. Das Bewusstsein, dass jeder vor Dir liegende Moment neu erschaffen werden kann, unabhängig von vorherigen Erfahrungen, die Du gesammelt hast, ist der Schlüssel für neue Erfahrungen. Hier ein sehr sehr wertvoller Spruch von Viktor Frankl:


„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“

Warum Entscheidungen schwerfallen können:

Es kann gut sein, dass es Dir schwerfällt, kraftvolle Entscheidungen zu treffen. Tief verwurzelte Glaubenssätze wie "Ich kann mich nicht entscheiden" oder "Ich treffe keine guten Entscheidungen" könnten in Dir verankert sein. Diese Überzeugungen lösen Gedanken aus wie "Was, wenn es die falsche Entscheidung ist? Vielleicht sollte ich nächste Woche entscheiden."


Gedanken erzeugen Gefühle. Und in diesem Fall erzeugen sie Gefühle von Unsicherheit oder Zukunftsangst. Da Entscheidungen oft auf Grundlage von Gefühlen getroffen werden, beeinträchtigt eine unsichere Gemütslage die Qualität der Entscheidung. Dies führt häufig dazu, dass vermeintlich falsche Entscheidungen getroffen werden, was die bestehende Überzeugung verstärkt und die nächste Entscheidung verzögert.


Vielleicht ist es hilfreich für Dich, wenn Du Deine Entscheidung in einen größeren Kontext stellst. Frage Dich selbst: "Wer bin ich?", "Was sind meine Werte?" und "Was möchte ich in meinem Leben erschaffen?" Für "richtige" Entscheidungen ist es wichtig, Dich selbst gut zu kennen.

Möglicherweise fällt es Dir schwer, gute Entscheidungen zu treffen, weil bisher immer ein Wertekonflikt bestand, etwa zwischen Deinen eigenen Werten und denen Deiner Eltern oder der Gesellschaft. Oder Du weißt schlichtweg nicht, wohin Du Dich und Dein Leben lenken möchtest. Wenn Du eine klare Lebensvision hast, dann ist das wie ein Lebens-Kompass, der Dich bei Deinen Entscheidungen leitet.


Existieren überhaupt richtige oder falsche Entscheidungen?

Für mich gibt es eigentlich kein „richtig“ oder „falsch“. Für mich gibt es Entscheidungen, die zu den gewünschten Ergebnissen führen, und solche, die nicht die erwünschten Resultate zielen. Und wenn Du jetzt mal ehrlich bist. In den wenigsten Fällen tritt es doch genau so ein, wie Du es Dir wünschst. Und trotzdem war vermutlich sehr vieles gut. Im Laufe meines Lebens habe ich viele Entscheidungen mit guter Absicht getroffen, die jedoch nicht die erhofften Resultate gebracht haben. In jedem Fall machen wir eine Erfahrung, und das Schöne daran ist, dass wir dann mit dieser Erfahrung weiterarbeiten können.

Doch war das dann für mich die falsche Entscheidung? Nicht zwangsläufig. Vielleicht wirst Du über eine Entscheidung, die Du jetzt als falsch betrachtest, in fünf Jahren sehr glücklich sein, weil Du erkennen kannst, dass Du diese Entscheidung benötigt hast, um zu lernen. Oder weil sie ein völlig anderes Ergebnis hatte, als Du Dir vorgestellt hattest, aber langfristig sogar besser ist. Löse

Dich von der Vorstellung, dass die richtige Entscheidung nur die ist, die sofort das gewünschte Ergebnis bringt.


Du siehst also: Genau genommen gibt es keine falschen Entscheidungen. Das Einzige, was existiert, sind Erfahrungen, die aus den Entscheidungen resultieren. Ich bin zutiefst überzeugt, dass das Leben und das Universum für uns sind. Das Universum strebt immer nach unserem größten Wachstum. Daher ist es manchmal notwendig, Entscheidungen zu treffen, die anfangs nicht als richtig erscheinen.





5 Tipps für kraftvolle Entscheidungen


Oftmals reagieren wir im Alltag eher auf Ereignisse, anstatt proaktiv zu handeln. Doch hier liegt die Kraft. Wenn Du Dein Leben bewusst gestalten und Dich von vergangenen Verhaltensmustern befreien möchtest, um kraftvolle Entscheidungen für Dich und Dein Leben zu treffen, habe ich hier einige nützliche Tipps für Dich.


  1. Halte inne und werde bewusst: Schau mal hin und nimm wahr, wenn Dich eine Situation emotional berührt oder beeinflusst. Stoppe kurz und werde Dir bewusst, was gerade geschieht. Betrachte Dich selbst aus einer distanzierten Perspektive und überlege, ob Deine Reaktion das gewünschte Ergebnis fördert oder ob sie auf ein altes, nicht mehr dienliches Muster zurückzuführen ist.

Und jetzt nutze das Bewusstsein darüber, dass es einen Raum zwischen Reiz und Reaktion gibt, und wähle das, was zu den von Dir gewünschten Ergebnissen führen kann.


2. Schreibe Argumente auf: Das Aufschreiben von Argumenten für und gegen eine Entscheidung kann auch total hilfreich sein. Hier bist Du gezwungen, gründlich nachzudenken. Möglicherweise stellst Du fest, dass es keine überzeugenden Gründe gibt, warum Du etwas nicht tun solltest. Du kannst auch Vor- und Nachteile verschiedener Entscheidungen gegenüberstellen. Wenn wir etwas schriftlich vor uns haben, oder etwas mal wirklich konkret zu Papier bringen, dann hat das nochmal einen ganz anderen Effekt, als wenn wir ständig im Gedankenkarussell festhängen.


3. Frage Dich: Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte? Indem Du dies Deinem Unterbewusstsein zeigst, verliert es seinen Schrecken.

Finde Ruhe in Dir selbst Reduziere Deine äußeren Einflüsse und lenke Deinen Blick nach innen. Echte Klarheit zeigt sich in der Stille. Achte darauf, was Du wirklich denkst. Meditationen sind für mich ein wertvolles Werkzeug, um mich mit meiner inneren Klarheit und Weisheit zu verbinden.


4. Oftmals hast Du Deine Entscheidung bereits aus dem Herzen getroffen. Dann meldet sich jedoch der Verstand mit Gegenargumenten zu Wort. Lass nicht zu, dass Dein Verstand gegen Dein Herz arbeitet; stattdessen nutze Deinen Verstand, um Deine Intuition zu unterstützen. Die Kombination aus Herz und Verstand verleiht Deiner Entscheidung wahre Kraft. Du kannst gerne mal Dein Herz und Deinen Verstand miteinander sprechen lassen. Jeder kommt zu Wort, und Du beobachtest. Und auch das erfordert wieder Zeit - ohne Ablenkung.


5. Vielleicht hilft es Dir auch, mit anderen darüber zu sprechen. Und da würde ich mal genau auswählen, mit wem Du sprichst. Das muss in dem Fall nicht immer der beste Freund sein, sondern vielleicht jemand, der da steht, wo Du hin möchtest. Trau Dich!


Und was ich mir auch wirklich oft denke - wir hier haben es so gut. Wir müssen uns keine Gedanken machen, ob wir in einem kuschligen Bett schlafen können, wo wir was zu essen herbekommen könnten, was uns im schlimmsten Fall wirklich passieren könnte. Abgesehen davon, dass der schlimmste Fall vermutlich gar nicht eintritt, wäre er durchaus aufzuhalten.

Warte nicht darauf, dass Du einen so großen Schmerz hast, und Deine Entscheidung eine Notbremse für irgendwas ist.


In diesem Sinne: Sei mutig, sei frei, sei Du!


Alles Liebe


Deine Sabine 🦄


Höre dazu auch gerne in meine Podcastfolge #36 rein Spotify | ITunes

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