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Selbstliebe als Schlüssel zur inneren Leichtigkeit

Heute geht es um das übergeordnete Thema “Beziehungen und Leichtigkeit”.


Ich bin kein Experte zum Thema „Paarbeziehung“, auch, wenn ich selbst meine Erfahrungen gemacht habe und immer noch mache. Und mich bestimmt selbst sehr entwickelt habe. Der Grundstein für eine gute Beziehung, sei es zu meinem Partner, meiner Familie, Kollegen, Freunden usw., den kann ich immer nur in mir selbst legen. Und das ist so schön! Das bietet uns so tolle Möglichkeiten!


Denn ich kann jetzt sofort bestimmen, wie ich mit mir selbst umgehe, und wie ich mit anderen umgehe. Genau jetzt in diesem Moment kann ich entscheiden, wie ich zu mir, aber auch zu Euch spreche. Und da ist es völlig egal, wie das gestern oder in der weiter zurückliegenden Vergangenheit war. Ich kann mich jetzt bewusst für eine bestimmte Ausrichtung entscheiden. Egal, welche Erfahrung ich bisher zu einem Menschen gesammelt habe, ist das nicht genial?


Ich kann mich bewusst fragen:

“Wer will ich sein? Wie will ich sein? Achtsam? Liebevoll? Respektvoll?“.


Ich finde diese Aussagen wie “Da kann ich nicht aus meiner Haut raus, oder ich bin halt so, wie ich bin” echt billig und einfach. Denn ich hab immer eine Wahl. Und natürlich muss sich nicht gleich alles um 180 Grad drehen. Aber ich kann offen sein, für andere Meinungen und Sichtweisen. Wenn ich es möchte. Das gute ist ja, ich habe ein Bewusstsein, ein Gehirn. Und davon bin ich der Chef. Und deshalb kann ich jetzt “Hey, Du bist toll, so wie Du das machst”. Auch, wenn ich das in dem Moment noch gar nicht so fühle. Aber Gedanken erschaffen Gefühle. Und umso öfter ich liebevoll und respektvoll mit mir umgehe, ich zu mir spreche, umso schneller kommen da auch die Gefühle nach. Das ist ein bisschen so, wie mit dieser Dankbarkeitsübung. Ich empfehle ja immer morgens direkt nach dem Aufwachen an die Dinge zu denken, für die ich dankbar bin. Oder eine Art Dankbarkeitstagebuch zu führen. Und das ist am Anfang gar nicht so leicht. Zum einen, weil einem vielleicht nicht einfällt, wofür man dankbar sein könnte. Man denkt oft, es muss etwas Großes sein. Dabei sind es ja die kleinen Dinge, die eigentlich so überhaupt nicht klein sind, wenn man sich mal Gedanken darüber macht. Nämlich morgens ohne Schmerzen aufzustehen. Duschen gehen zu können, fließendes Wasser zu haben, ein kuschliges Bett zu haben, einen Job zu haben, gesund zu sein, nicht hungern zu müssen, einen Partner zu haben, Kinder zu haben, sich selbst zu haben. Und viele meiner Coachees haben mir gesagt, dass sie dabei erstmal gar nichts fühlen. Aber wenn Du Dich bewusst dazu entscheidest, jeden morgen mit einem Gefühl der Dankbarkeit zu starten und daher Deine Gedanken bewusst auf all die Dinge lenkst, für die Du dankbar bist, dann sind da erst die Gedanken und dann die Gefühle. Und das ist natürlich ein ganz ganz anderer Start, als wenn Du aufstehst und denkst, was für ne Scheiße, der Wecker nervt, jetzt muss ich raus. Dunkel ist es auch noch. Bock hab ich auch keinen, in die stressige Arbeit zu gehen. Im Grunde verändert sich im außen nichts. Aber Deine Haltung dazu ändert sich und Du lenkst Dein Bewusstsein automatisch auf das, was da ist, was gut für Dich ist. Und nicht in den Mangel, und auf das, was Dir nicht guttut.


Und somit startest Du eine gute Beziehung zu Dir selbst, was sich wiederum auf eine gute Beziehung zu Deinen Mitmenschen auswirkt.

Und jetzt bringen wir die Leichtigkeit noch mit ins Spiel. Leichtigkeit verspüren wir doch im Grunde dann, wenn uns etwas “leicht von der Hand geht”. Wenn es sich nicht schwer anfühlt. Und schwerfällt es uns, wenn wir nicht glücklich sind. Heißt im Umkehrschluss “Wenn wir glücklich sind, fällt uns alles leichter”. Das bedeutet - wir sollten wirklich mal wissen, was uns glücklich macht. Wann sind wir glücklich, mit wem, wenn wir etwas Bestimmtes tun, oder nicht tun. Wenn wir an einem bestimmten Ort sind usw. Und je konkreter wir das für uns bestimmen, desto mehr Klarheit haben wir für uns. Und der Klarheit gibt uns ja auch oft so eine innere Ruhe. Dieses Chaos, dieser Druck und die Unruhe, die wir ja manchmal in uns spüren kommt, daher, dass wir keine Klarheit für uns haben. Wenn wir aber die wieder herstellen können, gibt uns die Sicherheit und ein gutes Gefühl. Und wenn Du Dich jetzt fragst: “Woher weiß ich, was mich glücklich macht”, muss ich Dir leider sagen - ich kann Dir diese Frage nicht beantworten. Diese Frage kann Dir niemand beantworten, außer Du selbst. Und das ist ganz wichtig, sich da die Zeit und Ruhe zu nehmen, und mal ganz tief zu gehen, und herauszufinden, was Dich glücklich macht. Denn wenn Du es nicht für Dich weißt, dann werden es andere tun. Du darfst für Dich klar werden.


Zum Thema Glück werde ich aber mal noch einen extra Podcast aufnehmen, weil ich das Thema so spannend finde und es auch so tief geht.

Wenn wir jetzt nochmal auf die Leichtigkeit zurückkommen, spielt ja auch loslassen eine ganz ganz große Rolle. Und hier solltest Du wirklich mal ganz ehrlich schauen, was Du noch loslassen solltest, damit es Dich nicht mehr zurückhält, Deinen Weg kraftvoll gehen zu können. “Das Loslassen ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer wunderbaren Reise”. Akzeptiere was war. Und das heißt nicht, dass Du es gutheißt. Aber wem fügst Du Schmerzen zu, wenn Du nicht verzeihen kannst? Dir, oder dem anderen? Und das gilt natürlich auch, wenn Du Dir selbst nicht verzeihen kannst.


Ich möchte Dich also wirklich dazu ermutigen, genau auf den Kern zu schauen, warum Du Dich vielleicht noch nicht so liebst, wie Du es gerne möchtest. Was hält Dich zurück? Hast Du für Dich klar definiert, was Dich glücklich macht?


Hast Du allem Vergeben und Dich von den Dingen oder Themen verabschiedet, die nicht (mehr) dienlich sind? Wenn Du selbst Dein bester Freund oder Deine beste Freundin wärst, was würdest Du Dir selbst raten? Erlaube Dir, liebevoll zu Dir selbst zu sein. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Denn Du bist ein wundervoller Mensch und das Leben ist keine Generalprobe.


Wenn Du Unterstützung bei einem Deiner nächsten Schritte brauchst, wenn Du zwar weißt, was Dich zurückhält, Du es aber für Dich nicht auslösen kannst, dann begleite ich Dich gerne zu einem leichten Leben, mit mehr Selbstliebe. Vielleicht bist Du Dir aber auch gar nicht wirklich bewusst, was sich so schwer in Deinem Leben anfühlt. Das kann natürlich auch sein. Dann unterstütze ich Dich da auch gerne, das für Dich herauszufinden. Und dann nächste Steps festzulegen, die Dich zu Deinem erfüllten Leben bringen werden.


Sei mutig, sei frei, sei DU!


Alles Liebe


Deine Sabine 🦄

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