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  • AutorenbildSabine

Die Kriegerin in Dir. Höre auf, zu kämpfen!

Ich kenne sooo viele tolle Frauen, die ihren Alltag so krass organisiert wuppen und dazu

  • gut aussehen

  • selbstbewusst und stark wirken

  • einen Job haben, bei dem sie täglich ihre Bestleistung abrufen

  • eine Familie haben, um die sie sich kümmern, die sie organisieren, vom Zahnarzt mit zum Fussballtraining, über Nachhilfe, Hautarzt, Logopädie, Schwimmkurs usw.

  • im Elternbeirat sind, regelmäßig Kuchen backen und den ortsansäßigen organisieren Kinderbazar zum Leben erwecken

  • gigantische Kindergeburtstage feiern

  • ihren Liebsten immer ein gesundes Essen auf den Tisch zaubern

  • die Bude in Schuss halten

  • vielleicht allein erziehend sind

Und wenn man ihnen dann sagt, dass es ja Wahnsinn ist, was sie alles machen, sie einen mit großen, überraschten Augen anschauen und einem einen total fragwürdigen Blick entgegenwerfen. Da sieht man dann richtig große Fragezeichen über ihrem Kopf und so eine Art „Ungläubigkeit“. „Das meint die doch nicht ernst“. Und dann kommen gleich die rationalen Begründungen:

  • Das, was ich mache, ist doch völlig selbstverständlich und normal

  • das ist nichts besonderes

  • Das sind einfach die Aufgaben einer Mutter

  • naja, es könnte schon noch etwas ordentlicher machen

  • Die Mama von der Leonie, die hatte ja einen viel schöneren Kuchen als ich beim Kindergeburtstag

  • Der Leon geht ja sogar noch zum Klavierunterricht und der Luis, der ist immer so brav und räumt immer so toll sein Zimmer auf. Das muss ich meinen Kids auch noch beibringen, da muss ich konsequenter sein.

Jaa…. Und wenn man fragt, ob sich die Frau auch mal etwas Zeit für sich nimmt - und damit meine ich „für sich“, also, dass muss nicht immer etwas offensichtlich „sinnvolles“ oder etwas sein, was so ist wie dem eigenen Job nachgehen. (Ich kenn das auch, dass Frauen sagen, dass der Mann sie ja auch unterstützt, damit sie mal länger arbeiten können oder so). Sondern ich meine einfach „me-time“. Zeit für sich zu sein, einfach zu sein, ohne etwas „zu tun“. Dann kommt wieder dieser ungläubige Blick mit „Ich glaub, jetzt dreht sich durch, wie meint sie das denn, ich glaub die lebt hinterm Mond.“

Dann ist das entweder der Punkt, wo mein Gegenüber das Gespräch ganz schnell beendet.

Denn dann kommt auf einmal ein ungutes Gefühl in ihnen hoch. Eine Mischung aus „Schmerz, nicht gesehen werden, ein Wunsch nach etwas Zeit für sich, ein Bedürfnis nach Ruhe, durchatmen können, Stille, Zeit für sich“. Oft ist es ja so, „wenn die Frauen“ sich Zeit für sich nehmen, dann haben sie im Hinterkopf: „Wenn ich jetzt die Wäsche reinschiebe“, in der Zwischenzeit die Hosen bügle, dann kann ich mich später gleich och um die Hemden kümmern. Und dann kann ich heute endlich mal früher die Füße hochlegen. Dann bin ich entspannter. Vielleicht geh ich dann auch mal noch eine Runde joggen, das hab ich ja schon lange nicht mehr gemacht, das würde mir wirklich guttun.

Und dann machen sie das und der Mann und die Kinder sehen vielleicht: „ach, jetzt macht sie das in „Ihrer Freizeit“, anscheinend macht sie das wirklich gerne. Ja, und nach dem Bügeln wird es dann aber so sein, dass vielleicht ein Familienmitglied sich dazu äußert, dass es ja Hunger hat und dann fällt der Mutter ein, dass sie ja noch Eier kaufen wollte, für die Pfannkuchen, die die Kinder so gerne essen. Also schnappt sie sich die Einkaufstasche und hetzt los. Und weil sie schon unterwegs ist, kann sie ja noch schnell das Rezept bei der Apotheke einlösen, das liegt eh schon viel zu lange daheim rum. Und dann sagt die in der Apotheke, dass sie zu dem Medikament noch unbedingt ein Zusatzpräparat empfehlen würde. Wir lehnen dankend ab, weil wir wissen, dass wir das Präparat zu dem Viertelpreis im Drogeriemarkt bekommen. Also fahren wir da auch noch schnell hin, dann noch die Eier für den Pfannkuchen holen und dann nichts wie ab nach Hause. Wenn wir dann die Pfannkuchen machen, bemerken wir, dass der Mülleimer überläuft. Also bringen wir den schnell noch raus, in der Hoffnung, dass der Pfannkuchen in der Zwischenzeit nicht anbrennt. Total gehetzt - aber, das ist ja unsere Aufgabe als Frauen und Mutter - decken wir den Tisch, rufen unseren Kindern , die sich dann beschweren, dass sie jetzt aber grad noch nicht dem „online-Game“ fertig sind.

Na gut, endlich sind alle am Tisch, haben gegessen und zufrieden und dann fällt uns ein, dass wir vielleicht morgen was für uns machen könnten. Ganz sicher, also, das nehme ich mir ganz fest vor. Morgen könnte ich mir wirklich die Zeit für mich nehmen. Und schwupps, ist die Woche um und wir haben NICHTS für uns gemacht. Und denken dann: „Ich habs ja gleich gesagt, ich kann mir einfach keine Zeit für mich nehmen.“ Und schon haben wir unsere „Bestätigung, Recht behalten haben.“ Das wiederum ist eine Art Belohnung, denn wir lieben es, Recht zu behalten.

So baut sich langsam aber stetig der Frust in uns auf. Weil wir mitbekommen, dass unser Partner nämlich schon regelmäßig zur Bandprobe geht, oder zum Fußball schauen oder sich mit seinen Freunden trifft. Uns insgeheim ist es ja auch so, das wir ihm das voll gönnen und unser Kopf weiß, dass das auch wichtig ist, aber im tiefen inneren wurmt es uns dann doch und so baut sich über die Zeit ein Frust auf. Wir wünschen uns, dass eine gute Fee uns liebevoll auf die Coach setzt, einen Cappuccino serviert und sagt: "Du bist so wundervoll, Du hast wirklich mal eine Pause verdient." Eigentlich wissen wir, dass wir selbst es in der Hand haben und trotzdem sehen wir keinen Weg, wie wir da wieder raus kommen.

Und im Gegensatz dazu, wenn ich mit Männern über diese Thematik spreche, sagen sie mir oft, sie würden sich so sehr wünschen, dass ihre Frau mehr auf sich schaut und es für sie gar kein Problem wäre, sich abends mal um die Kinder zu kümmern. Im Gegenteil. Sie würden sich vielleicht sogar darüber freuen, wenn sie mehr mit einbezogen werden würden. Und vor allem wünschen sich so sehr wünschen, dass es ihrer Frau gut geht, sie zufrieden ist und sie auf sich schaut. Denn dann gibt es auch nicht so viel Frust daheim. Der große Wunsch eines jeden Familienmitgliedes ist ein harmonisches, liebevolles und respektvolles Miteinander.

Umso mehr Du bei Dir selbst bist, umso besser geht es Dir. Umso ausgeglichener fühlst Du Dich. Umso relaxter, kannst Du dich auf die herausfordernden Dinge, die der Alltag mit sich bringt, reagieren. Und es muss nicht immer alles super laufen und tipptopp aussehen. Es muss sich stimmig für DICH anfühlen. Es muss nicht so sein, wie bei den Nachbarn, die „nach außen“ hin ein Traumleben, super harmonisch, alles Friede Freude Eierkuchen führen. Ich hab die Erfahrung gemacht, umso mehr ich mich geöffnet habe, umso ehrlicher waren auch die anderen. Und damit meine ich jetzt nicht das andere Extrem, die Dir ununterbrochen mitteilen, wie schlimm doch alles ist. Bei den ist der Frustpegel schon sehr sehr hoch. Sie machen alle anderen für ihr Elend verantwortlich. Die Rezension, die EZB, die Politiker, der MVG. Alle anderen sind Schuld, und sie haben keinen Einfluss darauf. Bullshit.


Höre auf die kleine Stimme in Dir, die Dir sagt, was sie gerade braucht. Was sie sich wünscht. Und meistens ist es ja nicht so, dass die kleine Stimme sagt, sie will jetzt für zwei Wochen alleine in den Urlaub fahren. Aber die kleine Stimme sagt, sie möchte sich selbst gehört werden. Wahrgenommen werden. Respektiert werden. Und bitte - geb dieser Stimme ein Gehör. Und dann - wenn du sie gehört hast, handle! Beginne vielleicht ganz kleine Veränderungen hervorzurufen. Kleine Einheiten für Dich. Sag Deinem Partner, was Du Dir wünschst, was du berate brauchst, was Dir wichtig ist. Sag es ihm nicht gerade, wenn sein Lieblingsclub spielt oder er in einer Telefonkonferenz ist oder die Luft gerade dick ist. Sondern in einem „Normelen“ Moment und sprich aus, was Du fühlst. Das darfst Du! Du darfst Dich erschöpft und verletzlich zeigen. Du darfst dich als Frau fühlen, die nicht ständig kämpfen muss. Du darfst auf Dich schauen, dich selbst sehen, hören, wahrnehmen. Ernst nehmen, dich respektieren, dich wertschätzen.


Dadurch, dass Du das tust, wirst du viel attraktiver (was vorallem für die Singles unter Euch relevant ist). Du wirst an Ausstrahlung, an Leuchten gewinnen. Du wirst ein Strahlen auf Deinem Gesicht haben. Du wirst entspannter durch den Tag gehen können. Das heißt nicht, dass jetzt immer alles in rosa Wolken gepackt ist. Aber das bedeutet, dass Du auch spüren wirst, dass Du einen Einfluss darauf hast, einen spürbaren Einfluss, wie es Dir geht. Und mit so einer Person verbringt man gerne Zeit (wieder wichtig für Singles). Mit so jemanden ist man gerne zusammen. Und was eben ganz wichtig ist - wenn Du jemand bist, der liebevoll mit sich selbst umgeht und nicht immer so streng oder auch immer so „lästernd“, sonder dankbar und zufrieden, dann wirst Du auch solche Art Menschen in Dien Leben ziehen. Und idealerweise einen Partner finden (wenn Du Single bist), der so tickt, wie Du. Der ähnlich fühlt und denkt, wie Du. Der ebenso zufrieden mit sich ist, und nicht den Mangel und das schlechte in allem sucht und auch findet.


Und dann wirst Du eine Art Leichtigkeit spüren. Eine Leichtigkeit. dass von Vertrauen getragen wird. Dem Vertrauen, dass du aufgebaut hast, in Deinen Alltag, in Dein Leben.

Und genau das wünsche ich Dir so sehr! Denn dann bist Du „vom Kopf“ ins Herz gekommen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, wo Du wirklich wieder etwas „fühlst“ und spürst. Und nicht immer nur „begreifst“, mit dem Kopf.

Und diesen Zustand wünsche ich dir soso sehr! Und wenn Du da Unterstützung brauchst und Dir wünscht, dann bist du im meinem Club - Deiner Mastermind genau richtig. Und wenn Du jetzt in Dir so ein Gefühl verspürst, mit dazuzukommen, dann höre auf Deine leise Stimme und dann triff jetzt die Entscheidung, etwas zu tun, was gut für Dich ist. Und dann hast Du da fixe Termine - für Dich.


Wie fühlt sich das für Dich an? Trau Deinem Gefühl, Deiner Intuition. Anmeldung unter: https://www.einhorn-mentoring.de/deinclub

Ich freu mich auf Dich.

Alles Liebe, von Herzen


Deine Sabine 🦄

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